Ordensgedenktag mit Erzbischof Zygmunt Zimowski

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Den Gläubigen bot sich ein beeindruckendes Bild: Allein 40 Priester aus aller Welt konzelebrierten und feierten in der Holzheimer Pfarrkirche das 25. Gründungsfest der Communio in Christo. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Direkt am Altar feierten Generalsuperior Pfarrer Karl-Heinz Haus (v.l.), Diakon Josef Nolten, Erzbischof Zygmunt Zimowski, Domprobst Helmut Poqué und Diakon Manfred Lang. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Zahlreiche Gläubige kamen am Samstagmorgen nach Holzheim in die Pfarrkirche, um beim 25. Gründungsfest der Communio in Christo mit dabei zu sein. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Erzbischof Zygmunt Zimowski wurde in seiner Predigt nicht müde, die praktizierte Nächstenliebe der Communio in Christo zu preisen. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Pfarrer Michael Stöhr überbrachte die Grüße der evangelischen Pfarrgemeinden und schenkte der Communio eine Kerze mit einer silbernen „25“. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Mechernich, Robert Ohlerth, machte klar, dass Rat und Verwaltung über alle Parteigrenzen hinweg hinter der Communio in Christo stehen. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Vorstandsvorsitzender Helmut Weber, Geschäftsführer Norbert Arnold und Pfarrer Karl-Heinz Haus (von links) überreichten für die Pfarre in Holzheim ein wertvolles Messgewand. Foto: gte/pp/Agentur Profipress

Die Communio in Christo feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Allein 40 Priester konzelebrierten am Samstag in Holzheim das Pontifikalamt. Hauptzelebrant war der polnische Erzbischof Zygmunt Zimowski und der Abgesandte des Aachener Bischofs: Domprobst Helmut Poqué

In Holzheim war am Samstagmorgen kaum noch ein Durchkommen. An die 400 Menschen kamen in die kleine Kirche St. Lambertus, um beim Pontifikalamt anlässlich des 25. Ordensgründungstags der Communio in Christo mit dabei zu sein. Das Mechernicher Busunternehmen „Schäfer-Reisen“ hatte eigens einen kostenlosen Shuttle-Bus zur Verfügung gestellt, um Gäste aus dem Mutterhaus der Communio nach Holzheim zu bringen. Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen stellte darüber hinaus zahlreiche Stühle zur Verfügung, damit niemand während der dreistündigen Veranstaltung stehen musste.
Den Gläubigen bot sich ein eindrucksvolles Bild, als 40 Priester aus Deutschland, Österreich, Polen, Indien und China Einzug in das Gotteshaus hielten. Hauptzelebrant war Erzbischof Zygmunt Zimowski, Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst aus Rom. Der Bischof von Aachen hatte darüber hinaus Domprobst Helmut Poqué als seinen offiziellen Vertreter entsandt. Pfarrer Karl-Heinz Haus, Generalsuperior der Communio, erinnerte daran, dass die Gründung der Communio vor 25 Jahren gegen viele Widerstände stattfand. Den Gründungsauftrag von Mutter Marie Therese bezeichnete er als „sakramentales Geschehen zwischen Gott und einem Menschen“. Die Ordensgründerin habe die Liebe Gottes zu jedem Menschen praktizieren wollen.
Erzbischof Zimowski betonte in seiner Predigt, dass die Communio wirklich eine Gemeinschaft geworden sei. Indem sie sich um Schwerkranke und Sterbende kümmere, habe sie ein zentrales Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils verwirklicht. Der Erzbischof dankte für all die „vielen schönen Werke“ mit einem lauthals gerufenen „Vergelt’s Gott!“, woraufhin die Gläubigen applaudierten. Die Fürbitten wurden in sechs Sprachen vorgetragen, unter anderem in Niederländisch, da Mutter Marie Therese 1927 im niederländischen Oud-Valkenburg geboren wurde. Nach dem Gottesdienst begrüßte der Vorstandsvorsitzende Helmut Weber die Besucher und überreichte mit Pfarrer Karl-Heinz Haus und Geschäftsführer Norbert Arnold der Holzheimer Pfarrgemeinde ein kostbares Messgewand. Sodann hatten zahlreiche Ehrengäste Gelegenheit, ein Grußwort an die Kirchenbesucher zu richten. Domprobst Msgr. Helmut Poqué überbrachte die herzlichsten Glückwünsche von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff und sagte den Communio-Mitgliedern Dank für das, „was sie in der Christusnachfolge dienend getan haben“. Poqué weiter: „In und durch die Communio in Christo erfahren Menschen, dass es eine von Liebe geprägte christliche Gemeinschaft gibt.“ Die Communio sei „eine große Hilfe für die Menschen in unserer Zeit“.   Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der ebenfalls beim Gottesdienst dabei war, hatte aufgrund eines Anschlusstermins leider keine Zeit, das Grußwort selbst zu halten. Sein Stellvertreter Robert Ohlerth betonte jedoch im Namen von Rat und Verwaltung, dass man die Communio in Christo über Parteigrenzen hinweg unterstütze. Er erinnerte nicht nur daran, dass die Communio auch ein verlässlicher Arbeitgeber in der Stadt am Bleiberg ist, sondern auch daran, dass die Arbeit in Hospiz und Pflegeheim ohne Kraft und Glauben schlechterdings nicht möglich sei. Die Communio empfinde er daher als „Bereicherung der Kirche“.
Sein Amtskollege Toni Schneider aus Blankenheim betonte das gute Verhältnis zwischen Communio und Gemeinde. Das Altenpflegeheim in Blankenheim habe nicht nur seine Türen stets geöffnet, sondern lege auch eine sehr offene Einstellung gegenüber seinen Bewohnern an den Tag.  Der evangelische Pastor Michael Stöhr überbrachte ein Grußwort der evangelischen Kirchengemeinden. Die Communio sei für ihn ein Stück gelebter Ökumene, sagte er, die für ihn auch immer „ein Stückchen gelebter Hoffnung“ bedeute. Professor Dr. Christian Troll SJ aus Frankfurt sprach offen darüber, dass die Communio sich derzeit liebevoll um seinen pflegebedürftigen Bruder kümmere. In Mechernich könne er somit erfahren, wie die Überzeugung von Mutter Marie Therese,  „dass Gott mit jedem Menschen Erbarmen habe“, täglich praktiziert werde.
Der polnische Prälat Dr. Josef Zielonka erinnerte an den außergewöhnlichen Charakter von Mutter Marie Therese und merkte an: „Ohne ihre Berufung hätte es dieses große Werk nie gegeben.“ Aus Afrika war Schwester Beatrice Chinke H.H.C.J. angereist. Sie pries Mutter Marie Therese als „starke Frau“ und lobte ihre Unerschrockenheit und Überzeugungskraft mit einem dreifachen „Hipp! Hipp! Hurra!“
Prof. Dr. Geevarghese Chediath aus Indien nannte die Communio „ein kostbares Geschenk Gottes für unsere heutigen Probleme in der Welt“. Chediath hat Schriften von Mutter Marie Therese in Malayalam übersetzt. Die musikalische Gestaltung der Grußworte übernahm der Chor „Benedictus“ von der polnischen katholischen Mission aus Wuppertal unter der Leitung von Benedikt Frackiewicz.  Anschließend gab es für alle Interessierten die Möglichkeit, bei einem „Tag der offenen Tür“ das Mutterhaus zu besuchen und sich vor Ort über die Arbeit der Communio zu informieren.

pp/Agentur ProfiPress

(01.12.2009)

 

 

 
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