Ehrenamtliche Begleitung

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Im Hospiz Stella Maris werden Menschen mit Krankheiten betreut, für die keine Chance auf Heilung besteht und die an ihrem Lebensende stehen. 
Die Gäste und deren Angehörige befinden sich oft in einer Krisensituation, die neben der Pflege und Medizin eine intensiven Betreuung und Begleitung bedürfen.
Hierin wird das Hospizteam im wesentlichen durch die ehrenamtlichen Hospizbegleiter unterstützt.

Sie sind da:

  • für Gespräche über den Sinn des Lebens, des Leidens und des Abschieds,
  • für offene Gespräche mit Angehörigen,
  • für einen Ausflug in die Eifelluft oder eine Besorgung,
  • für Wünsche, die dem Tag mehr Leben schenken –was auch immer das für jeden Einzelnen bedeuten möge.


Durch eine einjährige Seminarreihe zur Befähigung im Hospizdienst und fachkompetente Anleitungen sind die Hospizbegleiter auf ihre Aufgabe vorbereitet. Regelmäßige Supervision und der Austausch im Team dienen der eigenen Reflektion, geben Kraft für eine besondere Aufgabe im Hospiz.

Gedanken aus dem Ehrenamt

"Wenn ich nicht Menschen lieben würde, käme diese Arbeit für mich wahrscheinlich nicht in Frage. Doch ich liebe Menschen und möchte auch in dunklen Zeiten bei ihnen sein und sie ein Stücl des Weges begleiten. Wir Ehrenamtlichen unterstützen den Kranken, dass er sein Leben und seinen Tod sterben kann. Für mich ist es immer ein Privileg in dieser Lebensphase so nah bei einem Menschen zu sein. Wenn ich abends das Hospiz verlasse frage ich mich häufig, wer eigentlich begleitet und wer beschenkt hat." J.M.

"In der Begegnung mit Schwerstkranken und ihren Angehörigen verspüre ich oft eine tiefe Dankbarkeit. Für das Vertrauen das mir entegengebracht wird und die Erkenntnis, was im Leben wirklich wichtig ist.
Ich begleite Schwerstkranke und Sterbende seit 1998 ehrenamtlich. Seitdem lebe ich bewusster und mein Leben hat eine andere Qualität bekommen. Eigenen Problemen gebe ich eine andere Gewichtung." C.W.

"In 2011 sind es vier Jahre, die ich als ehrenamtliche Hospizbegleiterin im Hospiz Stella Maris tätig bin. In dieser Zeit begegneten mir viele kranke Menschen, die ganz unterschiedlich mit ihrer Krankeit und dem Blick auf den Tod umgingen. Ich habe viele neue Erfahrungen im Gespräch machen dürfen. Auf der Heimfahrt habe ich mich dann oft gefragt: Wer hat hier heute eigentlich wem was gegeben?
Sich mit Menschen in ihrer letzten Lebensphase auseinanderzusetzen kann einem selbst die Angst vor dem Tod nehmen und auch zeigen, dass das Erleben der letzten Tage bedeutsam ist" R.S.

"Meinen Arbeitsdienst als Krankenschwester habe ich immer mit großer Liebe geleistet. Die ehrenamtliche Aufgabe nun im Hospiz und das Begleiten Schwerstkranker und Sterbender ist wieder etwas anderes und ich empfinde viel Empathie und Befriedigung dabei. Mit so Wenigem können wir als Ehrenamtliche den uns Anvertrauten gut-tun. Es ist mir immer eine Freude ins Hospiz zu gehen und für andere Menschen da zu sein." M.Z.

"Ich bin ehrenamtlicher Hospizbegleiter weil ich das Leben liebe, weil ich Menschen liebe und weil ich Gott liebe.
Ich bin Hospizbegleiter weil ich vom Leben, von den Menschen und von Gott lerne.
Ich bin es geworden, weil ich dem Leben, den Menschen und Gott einfach Danke sagen möchte." L.S.

 
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