Weite Welt in Mechernich zu Gast

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Beim Communio-Treffen zu Mariä Himmelfahrt waren Schwestern, Priester und Seminaristen unter anderem aus Haiti, Ruanda, Benin, Ghana und Tansania – Gründungsgedenktag mit Kapelleneinweihung am Samstag, 28. November

Internationale Konzelebration beim Gottesdienst anlässlich des Communio-Treffens in Mechernich zu Mariä Himmelfahrt (von links): Father Robert Ennavila (Indien, Mechernich), Generalsuperior Karl-Heinz Haus (Deutschland), Father Jaison Thazhathil (Indien, Mechernich), Father Jonas Seke (Benin) und Pfarrer Josbert Rutaisire (Ruanda). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Communio in Christo in Mechernich gibt es kein Sommerloch. Ganz im Gegenteil. In den Ferienmonaten waren und sind eine ganze Reihe Schwestern, Priester und Seminaristen aus Afrika, Indien und Lateinamerika im Mutterhaus in Mechernich zu Gast.

Generalsuperior Karl-Heinz Haus sagte bei einem Gottesdienst anlässlich des Communio-Treffens zu Mariä Himmelfahrt: „So viele Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern und Kontinenten hatten wir noch nie bei einem Treffen. Wir begrüßen sie alle sehr herzlich, vor allem jene, die heute zum ersten Mal an einem solchen Treffen teilnehmen.“

Die Heilige Messe wurde von Pfarrer Haus, Father Jaison Thazhathil aus Kerala, Pfarrer Jonas Seke aus Benin (Afrika), Pfarrer Josbert Rutaisire aus Ruanda und dem ebenfalls aus Trivandrum in Kerala stammenden Father Robert Ennavila in Konzelebration gefeiert.

Mariä Himmelfahrt 1946 in Maastricht Gelübde abgelegt

Für Musik sorgten an der Orgel Michael Ferges, daneben von links Yohana Masalu (Tansania) und Routsaveg Gerome (Haiti), davor (von links) Eric Atta Gyasi (Ghana), Dieunico Augustin (Haiti) und Woodnel Georges (Haiti). Foto:
ml/pp/Agentur ProfiPress

An Mariä Himmelfahrt 1946 hatte die Communio-Gründerin Mutter Marie Therese vor dem Gnadenbild der Stella Maris in Maastricht das Gelübde der Keuschheit abgelegt und Gott ihr Leben geopfert für die Heiligung der Priester und das Heil der Menschheit. Erst nach ihrem Tode werde man erkennen, wie weit sie mit Ihrer Hingabe gegangen sei, sagte Mutter Marie Therese, als sie ihr Gelübde 40 Jahre später, am 15. August 1986 öffentlich in der Mechernicher Communio-Kapelle wiederholte, in der auch jetzt Gottesdienst gefeiert wurde.

 „Was ich gegründet habe, ist die Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen“, so Mutter Marie Therese. Generalsuperior Karl-Heinz Haus sagte, das sei ihr außerordentliches Charisma, eine mystische und prophetische Gabe des Heiligen Geistes, ein Zeichen der Liebe, aber auch ein Zeichen der Warnung für Kirche und Welt.

Die Gründung der Communio in Christo solle der Kirche als Wegweisung dienen und der Welt die Orientierung wiedergeben. Haus: „Wir leben in der Endzeit, in der Gottes Liebe besonders danach brennt, seine Kinder an sein Herz zu drücken.“

Zwei neue Samaritan-Schwestern aus Indien

Neu bei der Communio in Mechernich: Sister Nimisha (Mitte), dahinter Sr.
Tessina, vorne Sr. Little Flower, die schon einige Jahre im Konvent der Communio in Christo lebt und wirkt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bei der an die Messe anschließenden Feier im Refektorium stellten sich zunächst zwei neue Samaritan-Ordensschwestern aus Indien vor, die jetzt dauerhaft bei der Communio in Christo in Mechernich leben und in den Pflegeeinrichtungen arbeiten werden. Dabei handelt es sich um die seit 16 Jahren praktizierende examinierte Krankenschwester Tessina aus Kerala und die aus Nordindien stammende Schwester Nimisha. Father Josbert Rutaisire aus Ruanda, der ab dem Herbstsemester in München studieren will, sagte, er fühle sich in der Gemeinschaft der Schwestern, Priester und Laien im Mechernicher Communio-Mutterhaus „sehr, sehr glücklich“.

Father Jonas Seke aus dem Bistum Natitingou in Benin war über einen Mitbruder auf die Communio in Christo aufmerksam geworden, der in Rom studiert hatte und dann über Facebook mit der Communio in Christo in Kontakt kam.

Der Dekan, Lehrer für Englisch, Französisch und Philosophie und künftige Schulleiter abonniert seither den englischsprachigen Rundbrief der Communio in Christo. Auf Bitten des Generalsuperiors hat er damit begonnen, die Schriften von Mutter Marie Therese aus dem Englischen ins Französische zu übersetzen.

Father Jonas Seke sagte bei dem Treffen an Mariä Himmelfahrt: „Ich bin sehr glücklich in der Mechernicher Gemeinschaft. Und Generalsuperior Haus ist wie ein echter Vater – er liebt alle gleich.“

Auch Peter Maneesh, in Rom studierender Seminarist aus dem indischen Kerala, hat sich in der Mechernicher Kommunität gut eingelebt. Er ist froh und dankbar, dass er dem Gärtner helfen darf. In den drei älteren Priestern Karl-Heinz Haus, Gregor Stepkes und Richard Hahn glaubt er, Vorbilder für seinen künftigen Werdegang gefunden zu haben.

Der haitianische Priesterseminarist Woodnel Georges, der ebenfalls über die Treffen im römischen San Anselmo auf die Gemeinschaft in der fernen Eifel aufmerksam geworden war, sagte, er habe im Hospiz Stella Maris und in der Langzeitpflegeeinrichtung Communio in Christo „erfahren, was die Liebe zu Gott durch die Liebe zum Nächsten“ bedeute.

Auch der Bischof von Mahenge entsendet einen Priester

Bei der Feier und Vorstellung der Gäste im Refektorium (v.l.):
Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Father Jaison Thazhathil und Father Josbert Rutaisire. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Von Rundbrief, Gebetsleben und Einheit in der Communio in Christo zeigten sich auch die Priesterseminaristen Dinchu Augustin aus Kerala, Yohana Masalu (Tansania), Roustaveg Gerome (Haiti), Dieunico Augustin (Haiti) und Eric Atta Gyasi aus Ghana stark beeindruckt.

Communio-Priester Father Markus Mjokonti aus dem tansanischen Bistum Mahenge hat inzwischen seine Studien in Rom abgeschlossen und soll ab Anfang Oktober von seinem Bischof für zwei Jahre zur Communio in Christo nach Mechernich delegiert werden.

Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, sagte zum Abschluss etwas zum Gründungsgedenktag der Communio in Christo am Samstag, 28. November, in Schulzentrum und Mutterhaus. Dann soll auch die neue Außenkapelle der Gemeinschaft für jedermann feierlich eingeweiht werden.

 pp/Agentur ProfiPress

 
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