„Tragt Gottes Gnade überall hin“

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„Liebe zu leben ist das Hauptgesetz der Communio in Christo und ein Grundsatz des Lebens in Liebe für die Erneuerung der Kirche“, so schrieb Prälat Dr. Jozef Zielonka in einem Aufruf zur Pilgerfahrt und zum Communio-Treffen in Tschenstochau – bekannt für das Marienheiligtum der Czarna Madonna des Klosters Jasna Gora. Aus dem Mutterhaus in Mechernich nahm an der Pilgerfahrt und dem angeschlossenen Communio-Treffen eine kleine Delegation teil. 

v.l.: Father Innecent, Diakon H. G. Grevelding, Sr. Little Flower und Ewa Bochynek

In der Grußbotschaft von Generalsuperior Karl-Heinz Haus an die Pilger hieß es unter anderem: „Als Mutter Marie Therese 1988 erstmals Polen besuchte, hat sie Euch gesagt: »Ich bin nach Polen gekommen, weil ich Sie liebe, aber noch mehr, weil ich Gott liebe.« Beim Abschied kamen so viele von Euch, um Mutter Marie Therese zu umarmen und sich von ihr drücken zu lassen. Da sagte sie Euch: »Was ich Euch wünsche, ist die Freiheit.« Dann machte sie eine Pause und sagte: »Die Freiheit in Gott.«

Das Mutterhaus wurde von Schwester Little Flower, Ewa Bochynek, Father Innocent und Diakon Hans Gerd Grevelding vertreten. Prälat Zielonka holte sie persönlich am Flughafen ab. Sie wohnten im Priesterseminar Tschenstochau und besuchten noch nach dem Abendessen des Ankunftstages die Jasna Gora.

Im Kloster Jasna Gora trafen die Communio-Angehörigen mit unserem Freund Erzbischof Waclaw Depo (5.v.l.) zusammen.

In der Communio in Christo hätten sich heute Polen, Deutsche und Niederländer, Inder, Menschen aus vielen Ländern Afrikas und Amerikas zu einer Gemeinschaft zusammengefunden, der Communio in Christo. Generalsuperior Haus: „Unsere Nationalitäten, unsere Hautfarbe und unsere Sprachen spielen dabei nicht mehr die entscheidende Rolle, sondern unsere Liebe zu Gott durch die Liebe zum Nächsten.“

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besuchten die Teilnehmer des Communio-Treffens die Kathedrale von Tschenstochau. Diakon Grevelding: „Das Mittagessen nahmen wir im Priesterseminar ein, von wo wir nachmittags zur Kapelle der Schwarzen Muttergottes von Jasna Gora aufbrachen. Den Abend verbrachten wir in der Pfarrei von Prälat Dr. Zielonka. Es wurden Würstchen gegrillt, Lieder gesungen, eine Jugendband der Gemeinde beteiligte sich am Gesang und Pfr. Innocent trug ebenfalls zwei Lieder vor, bei denen alle den Rhythmus in die Hände klatschten.“

Treffen der Communio mit Erzbischof Waclaw Depo

Gemeinsam mit der Pilgergruppe

Nach dem sogenannten „Appell“ im Kloster Jasna Gora trafen die Communio-Angehörigen noch mit Erzbischof Waclaw Depo zusammen, dem Freund der Communio in Christo, der im vergangenen Jahr Hauptzelebrant beim Gründungsgedenktag in Mechernich war. Er segnete alle Teilnehmer und ließ speziell herzliche Segensgrüße an die Kommunität in Mechernich ausrichten. Diakon Grevelding: „Er gab uns zum Andenken Bilder vom auferstandenen Christus und von der Aufnahme Mariens in den Himmel.“

Sonntags predigte Diakon Hans Gerd Grevelding bei der hl. Messe in der Gemeinde St. Jacek über die erste Leidensankündigung Jesu. Dort wurde auch ein weiteres Grußwort von Generalsuperior Karl-Heinz Haus  verlesen. Während die Mitpilger aus Skarszewy ihre siebenstündige Heimreise mit dem Bus antreten mussten, begab sich die deutsche Delegation nach einem Stadtbummel zum Flughafen.

Die Schwarze Madonna von Tschenstochau im Kloster Jasna Góra wird in Polen als nationales Symbol verehrt und ist die heiligste Reliquie des Landes. Die Ikone ist das Ziel von mehreren Millionen Pilgern jedes Jahr.

„Die Lebendigkeit eurer Gemeinschaften ist ein Zeichen der tätigen Gegenwart des Heiligen Geistes“, sagte Prälat Zielonka beim Pilgertreffen. Dabei zitierte er Papst Benedikt XVI, der 2006 am Wallfahrtsort Jasna Gora zu den Mitgliedern geistlicher Gemeinschaften gesagt hatte: „Mein Wunsch ist, dass ihr immer zahlreicher werdet, um dem Anliegen des Reiches Gottes in der Welt von heute zu dienen. Glaubt an die Gnade Gottes, die euch begleitet, und tragt sie in das lebendige Gefüge der Kirche und besonders dorthin, wo Priester und die Ordensleute nicht hingelangen können.“

Pfarrer Lukas Katny betonte, für Mutter Marie Therese liege die wahre Liebe in der Einfachheit. Gott suche sich in der Berufung selbst  Menschen aus, denen er einen Platz in seinem Leben zuweist: „Er erlaubt ihm, an seinem Leben teilzunehmen, damit dieser Gott absolut lieben kann.“ Mutter Marie Therese habe sich dieses Geschenkes zwar unwürdig gefühlt, aber aus der Wirklichkeit Gottes die Kraft geschöpft, „die Liebe mit allen Konsequenzen im täglichen Leben zu zeigen“.

 
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