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Basargemeinschaft Nettersheim unterstützt Förderverein Hospiz Stella Maris mit Spende – Hospizgedanken über gemeinsame Projekte nach außen tragen

Mitglieder der Basargemeinschaft Nettersheim und Rainer Breinig, Vorsitzender des Fördervereins Stella Maris (4.v.l.) ließen sich von Einrichtungsleiterin Sonja Plönnes (rechts) durch das Hospiz führen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Nettersheim – Der Förderverein Hospiz Stella Maris e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, den Gedanken des Hospizes als Begleiteinrichtung in der letzten Lebensphase in die Öffentlichkeit zu tragen. Unter dem Motto „Hospize brauchen Freunde“ möchte der Förderverein Kontakte zu anderen Gemeinschaften und Vereinen pflegen, um gemeinsam etwas zu bewegen. Einer dieser befreundeten Vereine ist die Basargemeinschaft Nettersheim, die jetzt einen Teilerlös aus ihrem Adventsbasar an den Förderverein spendete.

Für die Gäste des Hospizes Stella Maris ist der Aufenthalt während ihrer letzten Lebensphase kostenlos. Während die Krankenkasse 95 Prozent der Kosten übernimmt, müssen die restlichen fünf Prozent vom Träger, also dem Sozialwerk Communio in Christo e.V., aufgebracht werden. An dieser Stelle wird der Förderverein aktiv, der das Sozialwerk mit seinen Spenden darin unterstützt, diese Kosten zu bewältigen.

Die Basargemeinschaft Nettersheim hat es sich zur Tradition gemacht, jedes Jahr am letzten Novemberwochenende einen Adventsbasar im Nettersheimer Josefsheim zu veranstalten. Die Gemeinschaft aus rund 25 Personen arbeitet lange auf diesen Basar hin, auf dem vorwiegend Selbstgemachtes verkauft wird. So wird im Vorfeld gebastelt, gestrickt und genäht, was das Zeug hält. „Da steckt Herzblut drin, weiß Rainer Breinig, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Stella Maris.

Jeweils zwei Spendenzwecke unterstützt die Basargemeinschaft mit dem Erlös: Ein Teil fließt jedes Jahr in den Erhalt des Pfarrheims, den anderen (größeren) Teil spendet die Gemeinschaft „an diejenigen, die es wirklich nötig haben“, so Rainer Breinig. Bereits zum zweiten Mal bedachte die Basargemeinschaft Nettersheim den Hospiz-Förderverein mit einer Spende, dieses Mal übergab sie einen stolzen Betrag von 2.650 Euro.

Zehn Mitglieder der Basargemeinschaft waren zur Spendenübergabe in das Hospiz Stella Maris gekommen, wo Einrichtungsleiterin Sonja Plönnes sie zu einer kleinen Führung einlud. „Unser Hospiz ist kein Sterbehaus – es ist ein Ort, an dem gelebt wird. Und gerade hier treffen wir manchmal auf geballtes Leben, eben weil unseren Gästen nicht mehr viel Zeit bleibt“, erklärte Sonja Plönnes.

Auch in Zukunft möchte der Förderverein andere Vereine und Gruppen für gemeinsame Projekte gewinnen. Rainer Breinig: „Wir wollen den Hospizgedanken nach außen tragen und den Menschen die Scheu davor nehmen. Was wir machen, ist etwas Wichtiges und Ermutigendes – wir freuen uns über jeden, der dabei sein möchte, um Gutes zu tun.“

pp/Agentur ProfiPress

 
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