Großes Sommerfest in Mechernich

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Egal ob nur ansehen, mitmachen oder einfach mal die Seele baumeln lassen, der Leitgedanke des Festes war greifbar: „Überall dort, wo geliebt wird, ist Gott“. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress

Petrus muss am letzten Juniwochenende unser Freund gewesen sein: Punktgenau zu den letzten Vorbereitungen und zum Gottesdienst am Sonntag verschloss der angeblich auch für das Wetter zuständige Himmelsschlüsselträger eine Stunde vor Beginn des Communio-Sommerfestes die Wolkenschleusen. Der Regen hörte schlagartig auf, es wurde sonnig. „Beim Sommerfest der Communio reißt der Himmel auf“, freute sich die Communio-Mitarbeiterin und Mitorganisatorin Tatjana Kolb.

Nicht allein aus Dankbarkeit für eine günstige Großwetterlage feierten Generalsuperior Karl-Heinz Haus und sein Vertrauter Pater Rudolf Ammann zu Beginn des Sommerfestes Heilige Messe mit den zahlreichen Bewohnern, ihren Verwandten, den Bediensteten und den Freunden der Communio in Christo und ihres Sozialwerks.

In der Predigt erinnerte Pater Rudolf Ammann daran, dass vor 20 Jahren die Langzeitpflegeeinrichtung von 50 auf 153 Plätzen erweitert worden war (1997 – 2017). Mutter Marie Therese habe dies so gewollt entsprechend Ihres Lebensmottos der gelebten Gottes- und Nächstenliebe.

In den ersten Reihen vor dem Altar saßen Bewohner der Schwerst- und Langzeitpflegeinrichtung. Sie wurden betreut und zum Festzelt begleitet von Mitarbeitern, die in ihrer Freizeit beim Sommerfest mit anpackten. Chorleiter Thomas Müller hatte eigens für das Sommerfest ein Gesangsensemble aus Sängerinnen und Sängern dreier Chöre zusammengestellt.

Kinderschminken gehörte ebenfalls zum „kunterbunten Spielekoffer“. Wer sich dort verschönern lassen wollte, musste viel Geduld mitbringen, aber die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress.

Überhaupt spielten Musik, Tanz, gute Laune und das leibliche Wohl bei Essen, Trinken, Spielen und Nippes eine überragende Rolle beim diesjährigen Sommerfest. Der Combo „Sueños para ti“ (deutsch: „Träumen - für Dich“) merkte man an, dass die Ensemblemitglieder es wirklich lieben, mit ihrer Musik Freude zu verbreiten.

Insbesondere die Darbietungen von spanischen Evergreens und iberischer Folklore ließen die Zuhörer mitwippen und selbst die teils sehr beeinträchtigten Bewohner der Schwerstpflege tanzten mit – jeder auf seine Weise. Musik lag in der Luft: Die „Chemie“ zwischen den herzlichen Bandmitgliedern und ihrem Publikum stimmte. Der berühmte Funke sprang über.


„Frohe Gesichter belohnen die Arbeit“

Auch der Stand des Therapeutenteams für die kleinsten Festbesucher war durchweg stark besucht. Sein Motto „Der kunterbunte Spielekoffer“ war Programm. Die Wiese um das Hospiz diente den „Pänz“ für Versteck- und Fußballspiele. Womit sich auch auf dem Sommerfest bewahrheitete, wie die Hospizarbeit sich verstanden wissen möchte: mitten im Leben.

Die Bigband der Prinzengarde Mechernich sorgte dann am Nachmittag für flotte Rhythmen auf dem Gelände.  Die liebe Sonne und das abwechslungsreiche und stimmungsgeladene Repertoire der Prinzengarde begrüßten die Nachmittagsgäste zu Waffeln, Kaffee und Kuchen.

Das Organisatoren-Team fühlte sich im Angesicht der feiernden und gut gelaunten Menschen reichlich belohnt, so Tatjana Kolb: „Die frohen Gesichter vergolden uns jede Stunde Vor- und Nachbereitung doppelt.“

Bereits unmittelbar nach dem Gottesdienst schwärmten die Sommerfestbesucher an die zahlreichen Essens- und Getränkestände, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Verführerisch lag der Duft von Gegrilltem über dem Festplatz.   

Das Sommerfest entpuppte sich als das, was Pater Ammann in seiner Predigt gesagt hatte: „Wir feiern beim Sommerfest in Mechernich ein Fest der Liebe: Überall dort, wo geliebt wird, ist Gott.“ Das gelte weltanschaulich und konfessionell übergreifend.

Die Liebe bestehe, so wie in der Tageslesung aus dem 1. Johannesbrief nicht darin, „dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat“. Gott komme den Menschen mit seiner Liebe immer zuvor, „ob wir ihn spüren oder nicht, ob wir an ihn glauben oder nicht“.

Impressionen:

Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert beim Sommerfest der Communio in Christo in Mechernich. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress.
Mit der Combo „Sueños para ti“ war für jeden Geschmack etwas dabei, von spanischer Folklore bis hin zu aktuellen Pop-Titeln. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress.
Am „Exquisiten-Nippes-Stand“ des Hospizes konnte man sowohl Dekoratives wie auch Brauchbares erwerben. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress.
„Der kunterbunte Spielekoffer“ des Therapeutenteams hatte einiges zu bieten. Vor allem die „Schatzsuche“ in einer kleinen Sandkiste war bei den kleinen Besuchern sehr beliebt. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress.
Generalsuperior Karl-Heinz Haus (r.) und sein Vertrauter Pater Rudolf Ammann feierten zu Beginn des Sommerfestes Heilige Messe mit den zahlreichen Bewohnern, ihren Verwandten, den Mitarbeitern und den Freunden der Communio in Christo und ihres Sozialwerks. Foto: CIC
Riesige bunte und in der Sonne schillernde Seifenblasen lockten eine Menge Kinder an den Stand des Therapeutenteams der Communio in Christo und begeisterten nicht nur die kleinsten Festbesucher. Foto: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress.
Die BigBand der Prinzengarde Mechernich. Foto: CIC
Alt und immer wieder wunderrrbaarrr - Seifenblasen! Foto: CIC
Das Hospizteam hatte sichtlich Freude. Foto: CIC
Und auch vor der Bühne gab's kein Halten. Foto: CIC
 
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