Eine Vision nimmt Gestalt an

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Update September 2015:

Geschäftsführer Norbert Arnold erläuterte bei einer Baustellenbesichtigung das architektonische Konzept. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Kurz vor seiner Vollendung steht der Bau unserer Kapelle/des Raumes der Stille. Die offizielle Eröffnung wird am Gründungsgedenktag der Communio in Christo am Samstag, 28. November gefeiert werden. 

„Wir möchten gerne eine Kerze anzünden“ - dieser von den Bewohnern der Langzeitpflegeeinrichtung der Communio in Christo in Mechernich und ihren Besuchern häufig geäußerte Wunsch kann dann in Erfüllung gehen. Zwar gibt es zwei Kapellen auf dem Communio-Gelände. Doch mangels Barrierefreiheit und ausgelegt mit Teppichboden, sind diese schwer zugänglich und nicht dafür geeignet, Kerzen unbeaufsichtigt brennen zu lassen. Mitten auf dem Communio-Gelände, zwischen der Langzeitpflegeeinrichtung und dem Hospiz Stella Maris gelegen, soll die neue Andachtskapelle ein allen Besuchern zugänglicher Raum der Stille und der Geborgenheit werden. Daher gelangt man nicht nur über die Cafeteria, sondern über den Kiefernweg auch von außerhalb dorthin.

Eine gewisse „Gratwanderung“ nennt Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold die Inneneinrichtung. „Wir wollen einerseits nicht die katholischen Wurzeln verleugnen. Andererseits sollen sich hier auch Andersgläubige wohlfühlen“, erklärt er bei einer Besichtigung der Baustelle. Hier habe der Kölner Architekt Kaspar Kraemer viel Feingefühl bewiesen, lobt Arnold.

Das Bauwerk finanziert sich ausschließlich über zahlreiche kleine und einige große Spenden, die nach wie vor willkommen sind. „Es fehlen noch der Bodenbelag sowie die Gestaltung der Außenanlage und des Innenraums“, erklärt Norbert Arnold.

Wer sich an der Fertigstellung der Andachtskapelle beteiligen und das Projekt unterstützen möchte wird eingeladen mit  Herrn Norbert Arnold zu melden! Gerne geben wir einen Eindruck des Projektes.

Kontaktdaten und Spendenkonto --> siehe am Ende des Artikels!

Update Mai 2015:

Der Rohbau der neuen Andachtskapelle. Bei einem Ortstermin präsentiert Geschäftsführer Norbert Arnold den Stand der Dinge. Foto: Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Im Herzen des Geländes der Communio in Christo in Mechernich wächst „Schritt für Schritt“ die neue Andachtskapelle. Der ebenso moderne wie puristische, würfelförmige Bau ist nun, da der Rohbau fertiggestellt ist, bereits gut erkennbar.

Gerade werden die Fassadenplatten angebracht: Wo zuvor grauer Beton zu sehen war, strahlen nun weiße Flächen. Hohe Fenster eröffnen eine Perspektive in die Weite, gleichzeitig erfährt der Besucher beim Betreten der Kapelle den Schritt aus der Weite ins Innere, in die Geborgenheit. Von oben flutet Naturlicht in den Raum.

Hohe Fenster eröffnen eine Perspektive in die Weite, gleichzeitig erfährt der Besucher beim Betreten der Kapelle den Schritt aus der Weite ins Innere, in die Geborgenheit. Foto: Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

In Kürze, so berichtet Norbert Arnold, sollen die Fenster eingesetzt werden, die Elektrik wird fertiggestellt. Es folgen der Innenausbau, der schlicht gehalten werden soll, und die Gestaltung der Außenanlagen. „Bei beidem achten wir natürlich auch auf Barrierefreiheit“, sagt Norbert Arnold. Auch für große Liegerollstühle soll Platz genug sein.

Eröffnet und eingeweiht werden soll die Kapelle voraussichtlich im Herbst. Man könne also fest davon ausgehen, so Norbert Arnold, dass die Kapelle beim nächsten Ordensgedenktag am 28. November fertig und allen Gästen offen stünde.

Norbert Arnolds Dank gilt den zahlreichen Sponsoren, ohne die die Vision von der Andachtskapelle nie hätte umgesetzt werden können. Gleichzeitig hofft er für Innenausbau und Gestaltung des Außengeländes auf weitere Spenden.

Von oben flutet Naturlicht in den Raum im Inneren der vom Kölner Architekten Kaspar Kraemer entworfenen Andachtskapelle. Foto: Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Update Februar 2015:

Entworfen hat die Andachtskapelle der Kölner Architekt Kaspar Kraemer. Entstehen soll ein würfelförmiger, offener Bau, der innen zugleich Verborgenheit vermittelt und an ein Schneckenhaus erinnert. Animation: Architekturbüro Kaspar Kraemer

Wir freuen uns sehr, dass wir nun nach einer zweijährigen Planungsphase den Grundstein legen und mit der baulichen Realisation beginnen können“,

so der Vorsitzende des Sozialwerks Communio in Christo e. V. Norbert Arnold. Gemeint war der symbolische erste Stein für die neue Andachtskapelle, die im Herzen des Mechernicher Communio-Geländes entstehen soll, und die vom Architekturbüro Kraemer entworfen wurde. Kraemer, der sein Büro mit über 20 Angestellten in der Kölner Innenstadt unterhält, hatte sich in der Vergangenheit unter anderem mit den Bauwerken zum Domaufgang am Roncalliplatz einen Namen gemacht.

Ein Ort der Stille

Die Andachtskapelle, die zwischen der Langzeitpflegeeinrichtung, dem Orden und dem Hospiz Stella Maris entsteht, soll ein allen Besuchern zugänglicher Raum der Stille und der Geborgenheit werden. Norbert Arnold erklärt dazu: „Diese Kapelle wird aber besonders auch für die Bewohner und Angehörigen der Langzeitpflegeeinrichtung für Schwerstpflegebedürftige und des Hospiz Stella Maris errichtet, da von ihnen immer wieder der Wunsch nach einen Raum zur Besinnung und zum Rückzug geäußert wurde, an dem man vielleicht auch ein Kerzchen anzünden kann.“

Teil nahm an der Grundsteinlegung auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Er hatte bereits während der Planungsphase gesagt: „Ein Ort der Stille ist in unserer hektischen Zeit wichtig für alle Menschen - unabhängig von Konfession und Glauben - um sich auf die wichtigen Dinge des menschlichen Daseins zurückbesinnen zu können.“

Kupferrohr mit symbolischen Gegenständen im Fundament

Geschäftsführer Norbert Arnold verlas die Urkunde, die mit anderen symbolischen Gegenständen wie auch etwa der Kurzbiografie Mutter Marie Thereses in einem Rohr verschlossen in die Grundmauern eingebaut werden. Foto: Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Im Beisein von Architekt und Bürgermeister, Communio-Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Heimleiterin Ulrike Müller, dem Vorsitzenden des Communio in Christo e.V., Günther Schulz, sowie den ausführenden Firmen und zahlreichen Gästen befüllte Geschäftsführer Norbert Arnold -gemäß einem alten Brauch bei der Grundsteinlegung- ein Kupferrohr, das später in die Grundmauern eingebaut werden soll. In dieses Rohr gab Norbert Arnold symbolische Gegenstände, die dem neuen Gebäude und allen, die es betreten, Glück bringen sollen: Eine Tageszeitung mit dem Datum der Grundsteinlegung, ein Tütchen mit Münzen, eine Ausgabe des aktuellen Communio-Rundbriefs, eine Kurzbiografie Mutter Marie Thereses sowie eine Urkunde zum Zweck der Kapelle, die der Geschäftsführer zuvor verlesen hatte.

„Wir haben uns richtig entschieden, die Kapelle mitten im Gebäudeensemble zu planen“, freute sich der Architekt anschließend mit Blick auf die bereits ausgehobene und teils zementierte Baugrube. Dort wird ab sofort am eigentlichen Gebäude gearbeitet. Die ausführende Tiefbaufirma ist die Firma Arnz aus der Mechernicher Ortschaft Weyer, für die Elektrik ist das Blankenheimer Unternehmen Lörcks zuständig.

Soziale Werke brauchen Freunde

Bei der Grundsteinlegung (vorne, v.r.): Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Architekt Kaspar Kraemer, Vorsitzender Sozialwerk Norbert Arnold, Heimleiterin Ulrike Müller, Communio in Christo e.V.-Vorsitzender Günther Schulz und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sowie Vertreter der ausführenden Firmen und Gäste (hinten) aus Orden und Sozialwerk. Foto: Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die Andachtskapelle soll voraussichtlich im Sommer eingeweiht werden und dann zu festen Zeiten (angedacht ist 8 bis 20 Uhr) allen Gläubigen und Stille suchenden offenstehen. Entstehen soll ein würfelförmiger, offener Bau, der innen zugleich Verborgenheit vermittelt und an ein Schneckenhaus erinnert. Günther Schulz: „Durch einen Schacht fließt Naturlicht ins Innere.“

„Wie genau die Inneneinrichtung aussehen wird, hängt auch noch von den Spendengeldern ab“, so Schulz. Denn der Bau der Andachtskapelle wird ausschließlich mit Spenden finanziert! Schulz weiter:

"Wir sind bei der Verwirklichung der Einrichtung auf Unterstützer und Spender angewiesen, die mit uns den Raum bereichern. Diese Freunde sind eingeladen, sich auch inhaltlich dort mit einzubringen."

Das für diesen Verwendungszweck gesondert eingerichtete Spendenkonto lautet:

Sozialwerk Communio in Christo e.V.
Konto-Nr.:
16 45 936
Sparkasse Euskirchen
Bankleitzahl: 382 501 10
IBAN: DE31 3825 0110 0001 6459 36
Swift-Bic: WELADED1EUS

Informieren Sie sich gerne direkt zur Möglichkeit der Unterstützung unter der Telefondurchwahl:  02443 9814-801

Selbstverständlich kann auf Wunsch auch eine Spendenquittung ausgestellt werden.

 
www.communio-in-christo.deOrden Communio in Christo: Bruchgasse 14, 53894 Mechernich
Sozialwerk Communio in Christo: Bruchgasse 10-14A, 53894 Mechernich
Telefon +49 (0)2443 9814-0, E-Mail info@communio-in-christo.de