Ein Fest für alle

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„Aufeinander zugehen und einander ansehen.“ Unter diesem Motto kamen am 3. Junisonntag Mitarbeiter, Bewohner, Angehörige und Freunde der Communio in Christo zum gemeinsamen Sommerfest zusammen. „Wenn wir zusammen kommen, um ein Fest zu feiern, ist dieses Motto schon am Wirken“, sagte Pfarrer Jaison Thazhathil in der Heiligen Messe zu Beginn der Feier.

Die Einsegnung der Pietà. Von links: Geschäftsführer N. Arnold, Architekt K. Kraemer, Künstlerin Maria J. Fernandez, Kunsthistoriker Dr. W. Stracke, Pfarrer Jaison Thazhathil, Generalsuperior Karl-Heinz Haus und Pater Amman. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Höhepunkt des Sommerfestes war die feierliche Einsegnung der Pietà in der Andachtskapelle. Künstlerin Maria J. Fernandez aus Engelsdorf hatte die Bronzestatue der Gottesmutter mit dem toten Jesus auf ihrem Schoß eigens für die erst im November eingeweihte Kapelle auf dem Communio-Gelände entworfen und gestaltet. Dies entsprach dem Wunsch von Bewohnern und Angehörigen nach einem Ort der Stille, an dem sie auch eine Kerze anzünden können.

Pfarrer Jaison Thazhathil ging in seiner Predigt auf die Pietà ein, was wörtlich übersetzt etwa „Erbarmen“ bedeutet. Dazu zitierte er aus einer Ansprache von Papst Franziskus zum „Jahr der Barmherzigkeit“: Man müsse „die Gleichgültigkeit abwerfen, die einen daran hindere, die Nöte der Schwestern und Brüder zu erkennen.“ Im Mutterhaus der Communio in Christo, auf dessen Gelände auch die Langzeitpflegeeinrichtung und das Hospiz „Stella Maris“ untergebracht sind, habe man es sich zum Ziel gesetzt, die Barmherzigkeit zu verinnerlichen und umzusetzen, damit sie ihre heilende Kraft entfalten könne.

Die Heilige Messe wurde vom Chor „Kakus Vokale“ begleitet. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Zusammen mit Communio-Generalsuperior Karl-Heinz Haus und Pater Rudolf Amman segnete Pfarrer Jaison Thazhathil die Pietà ein, die Besuchern der Kapelle künftig Trost und Hilfe schenken soll. Dazu sang der Chor „Kakus Vokale“, der bereits die Messe begleitet hatte, das Lied von der schwarzen Madonna.

Zur Einweihung der Pietà waren auch die Künstlerin Maria J. Fernandez und Kaspar Kraemer, Architekt der Andachtskapelle, nach Mechernich gekommen. Nachdem sie sich in der Kapelle über ihre Arbeiten austauschten, die nun endlich zusammengefügt worden waren, mischten sie sich unter die Festgäste.

Spaß beim Auftritt der Big Band der Mechernicher Prinzengarde hatten auch die Damen aus der Communio-Seniorenpflegeeinrichtung „Haus Effata“ in Blankenheim. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Es wurde ein geselliger Nachmittag, an dem sogar einige Sonnenstrahlen durch den wolkigen Himmel brachen. In den Räumen des Sozialwerks Communio in Christo e.V. gab es dazu ganz unterschiedliche Treffpunkte für Groß und Klein. An einem Basar wurde Selbstgemachtes von Marmelade und Likör über gestrickte Babyschuhe bis zu buntem Perlenschmuck angeboten. „Das Hospiz-Team hat dafür genäht, gefädelt und gekocht – und der Erlös soll als Spende wiederum dem Hospiz zugutekommen“, erzählte Gisela Latz, stellvertretende Leiterin des Hospizes „Stella Maris“.

Einige Räume weiter stand alles im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft. Für Kinder gab es dort die Flaggen aller teilnehmenden Nationen zum Ausmalen und kleine Fans durften sich außerdem die Fahnen ins Gesicht schminken lassen. Junge Schatzsucher konnten währenddessen in einer Sandkiste nach bunten Glassteinen suchen.

Beim Sommerfest der Communio in Christo kamen in Mechernich Bewohner und Angehörige, Freunde, Mitarbeiter und Ordensmitglieder zusammen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Für Stimmung sorgten die „Cosmic Live Band“ mit handgemachter Musik aus der Eifel und die Big Band der Mechernicher Prinzengarde. „Musik versteht man weltweit. Das hat etwas mit Gefühl zu tun, dafür braucht man keinen Übersetzer“, betonte Big Band-Dirigent Christian Waßong. Die gleiche Ansicht vertrat scheinbar auch die Coverband „Lückenfüller“, die mit dem „Stammbaum“ der „Bläck Fööss“ zum Mitsingen aufforderte. So klang es über die Wiese des Communio-Geländes: „Su simmer all he hinjekumme, mir sprechen hück all dieselve Sproch...“

Für das leibliche Wohl hatten die Communio-Mitarbeiter allerhand vorbereitet. So bedienten sie die Gäste am Kuchenbuffet und am Getränkewagen, versorgten sie mit Grillfleisch und Reibekuchen und buken fleißig frische Waffeln. An den Tischen kamen dann getreu dem Motto des Sommerfestes Bewohner und Angehörige, Freunde, Mitarbeiter und Ordensmitglieder zusammen.

 
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