Brandschutzerziehung mit Schwung

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Mechernicher Feuerwehr erhält das erste Rauchsimulationshaus im Stadtgebiet und eine Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos – 15 Sponsoren übernahmen Finanzierung – Communio in Christo betont „unverzichtbare Aufgabe“ der Feuerwehr

Mechernich – Die Feuerwehr Mechernich hat ein neues Einsatzfahrzeug – allerdings in Form einer Hüpfburg. 15 Sponsoren hatten zusammengelegt und stifteten den Mechernicher Floriansjüngern eine riesige Hüpfburg inklusive Transport-Anhänger sowie ein Rauchsimulationshaus zur Brandschutzerziehung.

Schon ab dem Kindergartenalter kann das Rauchsimulationshaus eingesetzt werden, um zu zeigen, wie sich Rauch im Haus verbreitet und wo Qualm hinzieht, wenn zum Beispiel Türen offen stehen. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Puppenhaus, in dem richtig was los ist: In der Küche wird gekocht, nebenan wird gebügelt, im Bad werden die Zähne geputzt und ganz oben in den Kinderzimmern wird gespielt.

In der Simulation entsteht im Erdgeschoss eine dichte Rauchwolke. Je nachdem, ob die Türen offen oder geschlossen sind, verteilt sich der Qualm entsprechend schnell im Haus und zieht durch das Treppenhaus nach oben. Natürlich sind auch Rauchmelder im Haus angebracht – die sind schließlich wichtig, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

Zwar ist das Rauchsimulationshaus detailgenau mit Playmobil-Figuren und -Möbeln ausgestattet, aber es dient nicht nur der Brandschutzerziehung für kleine Leute. „Auch für Erwachsene ist es interessant, um das taktische Vorgehen der Feuerwehr zu simulieren“, erklärt Mechernichs Löschgruppenführer Hussein Yassine bei der Vorführung. Es ist das erste Rauchsimulationshaus im Stadtgebiet.

Tatsächlich nur für die Kleinen ist die neue Hüpfburg in Form eines großen Feuerwehrautos. Über eine Rampe kann man in das Innere der Hüpfburg klettern, wo gespielt und getobt werden kann. Über eine Rutsche geht es dann mit Schwung wieder nach draußen.
„Mit der Hüpfburg können wir bei Veranstaltungen die Kinder bespaßen und kommen so vielleicht auch ins Gespräch und in ersten Kontakt“, sagt Hussein Yassine. Transportiert wird das bespringbare Feuerwehrauto mit einem eigenen Anhänger, mit dem es auch gegen Gebühr ausgeliehen werden kann.

Einer der Sponsoren ist das Sozialwerk Communio in Christo e. V. in Mechernich. Geschäftsführer Norbert Arnold musste nicht lange zögern: „Die Feuerwehr erledigt schließlich eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe, von der wir letztendlich alle profitieren.“
Auch bei der Communio in Christo ist die Feuerwehr hin und wieder im Einsatz, weil über die Rauchmeldeanlage Alarm ausgelöst wird. Die Brandmeldeanlagen in den Pflegeeinrichtungen reagieren zum Schutz der Bewohner sehr empfindlich und so laufen die Einsätze in der Regel ohne große Schäden ab. Im vergangenen Sommer gab es wegen der großen Hitze aber auch zwei Einsätze auf dem Parkgelände. „Die Feuerwehr war unseren Mitarbeitern gegenüber immer sehr hilfsbereit und konnte beruhigend einwirken – ein kompetentes Team“, so Norbert Arnold.

Möglich wurde die Übergabe des Rauchsimulationshauses und der Hüpfburg durch die Phoenix Mediengesellschaft. Sie unterstützt soziale Einrichtungen, Vereine und Organisationen bei der Beschaffung von Verbrauchsgegenständen durch lokale Sponsorensuche. Patrick Walter, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Phoenix: „Für die Feuerwehr ist die neue Hüpfburg eine tolle Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen, um Nachwuchskräfte für die Feuerwehr zu rekrutieren.“

Die 15 Sponsoren waren die Sozialwerk Communio in Christo, die Betreuungseinrichtung Casa in Silva, Locatec Ortungstechnik, Ergotherapie Michael Jander, Yassine Autoverwertung, Garten und Landschaftsbau Yassine, Reifen-Auto-Service Hasani, Landschaftsgartenbau Glasmacher & Söhne, E-I-S Elektro-Industrie-Service, Guido Klinkhammer Malermeister, Maschinenverleih Eifel, Eures Reinigungs- und Sanierungstechnik, Naturkost „Die Tomate“, Mechernicher Container-Transport und Autohaus Reinartz.

pp/Agentur ProfiPress

Mechernichs Löschgruppenführer Hussein Yassine präsentiert das neue Rauchsimulationshaus zur Brandschutzerziehung. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Die Feuerwehr-Hüpfburg wurde sofort mit Schwung „in Betrieb genommen“. Künftig kann sie gegen Gebühr auch ausgeliehen werden. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Im Rauchsimulationshaus wird eindrücklich sichtbar, wie sich im Brandfall der Qualm im Haus ausbreitet. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
15 Sponsoren beteiligten sich an der Finanzierung des Rauchsimulationshauses und der Hüpfburg mit Transportanhänger. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
 
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