25 Jahre Sozial-Therapeutischer Dienst

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„Silberjubiläum“ bei der Bewohneradventfeier in der Cafeteria der Langzeitpflege der Communio in Christo – Viel Lob für Maria Scheidtweiler und ihr Team – Krippenspiel vorgeführt

Mechernich – Hohe Fachkompetenz, außergewöhnliches Engagement und vor allen Dingen eine große Portion Menschlichkeit: Das sind die Eigenschaften, die die Mitarbeiter des Sozial-Therapeutischen Dienstes in der Langzeitpflegeeinrichtung Communio in Christo auszeichnen. „Unsere Mitarbeiter prägen den Dienst“, sagte Maria Scheidtweiler, Leiterin des Sozial-Therapeutischen Dienstes, der dieses Jahr seit einem Vierteljahrhundert besteht. Dieses „Silberjubiläum“ wurde nun im Rahmen der Bewohneradventfeier in der Cafeteria der Langzeitpflege gefeiert.

„Maria Scheidtweiler hat vor 25 Jahren mit dem Aufbau des Sozial-Therapeutischen Dienstes im Hospiz Stella Maris Pionierarbeit geleistet“, meint Heimleiterin Ulrike Müller. Als Hospiz wurde damals die gesamte, von Mutter Marie Therese gegründete Pflegeeinrichtung bezeichnet, die sich heute in die Langzeitpflege und das tatsächliche Hospiz unterteilen. 1993 sei der Dienst im Vergleich zu heute in Ansätzen gestartet und erdacht worden und dann, auch dank der Unterstützung der Eheleute Helmut und Agnes Weber sowie von Generalsuperior Karl-Heinz Haus, mit aufgebaut worden. „Schön, dass sie alle da sind und eine so tolle Arbeit machen“, sagte Müller in Richtung des Teams.

Die Bewohneradventfeier ist das beste Beispiel, wie wertvoll und vor allen Dingen abwechslungsreich diese Arbeit ist. Aufgeführt wurde die Weihnachtsgeschichte „Die vier Lichter des Hirten Simon“ als Figurentheater. Die Umsetzung – von der Kulisse über die Musik bis hin zum eigentlichen Theaterstück – erfolgte durch die verschiedenen Projektgruppen des Sozial-Therapeutischen Dienstes.

„Unsere Motivation ist der Kontakt zu den Bewohnern. Ihre Individualität macht unsere Arbeit lebendig“, erklärt Maria Scheidtweiler. Oft kennen sich Mitarbeiter und Bewohner seit vielen Jahren, etwa die Hälfte der momentan 13 Kollegen Scheidtweilers ist seit mehr als zehn Jahren im Team. Insgesamt waren seit Bestehen des Sozial-Therapeutischen Dienstes 31 Menschen dort beschäftigt. Es werden Feiern und Ausflüge veranstaltet, es gibt verschiedene Gruppen wie die Genussgruppe, die Fußballgruppe oder die Kochgruppe. „Wir danken der Communio in Christo, die die Arbeit in dieser Form erst möglichmacht“, sagte Maria Scheidtweiler in Richtung von Ulrike Müller und Geschäftsführer Norbert Arnold.

Im Sozial-Therapeutischen Dienst werden Bewohner über einen langen Zeitraum hinweg qualifiziert und zielgerichtet behandelt. Durch die Therapieangebote sollen verloren gegangene Fähigkeiten wiederhergestellt, Fähigkeiten gefestigt und bei Krankheitsbildern mit fortschreitendem Verlauf der Abbau hinausgezögert werden. Auch Aufgaben im Bereich der Angehörigenbetreuung nimmt der Dienst wahr. Die Therapieangebote richten sich an einzelne Bewohner und an Gruppen.

Von dem Krippenspiel und der musikalischen Darbietung waren Ulrike Müller und Norbert Arnold ebenso entzückt wie die Bewohner in der gut gefüllten Cafeteria. In dem Stück ging es die vier Lichter Vertrauen, Freude, Frieden und Hoffnung, die niemals verlöschen dürfen. Zwischendurch sang die Musikgruppe gemeinsam mit den Gästen den Hymnus „Gloria in Excelsis Deo“ – allerdings auf Eifeler Platt – und „Kommet, ihr Hirten“. Außerdem war der Musiker Frank Jenniches aus Wachendorf mit seiner Gitarre am Start und sagt mit den Bewohnern etwa eine Stunde lang Lieder zur Adventszeit.

Wie es sich für eine Adventfeier gehört, gab es auch köstliche Verpflegung: Die Bewohner hatten die Auswahl zwischen Waffeln und Kulinarisches vom Grill. Außerdem wurde Punsch angeboten.
pp/Agentur ProfiPress

Heimleiterin Ulrike Müller (r.) überreichte Maria Scheidtweiler, Leiterin des Sozial-Therapeutischen Dienstes, Blumen und einen edlen Tropfen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Die Cafeteria der Langzeitpflege der Communio in Christo war gut gefüllt. Die Bewohner hatten sichtlich Spaß. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Bewohner gestalteten die Adventfeier zum großen Teil selbst. Dazu zählt auch die Aufführung des Figurentheaterstücks „Die vier Lichter des Hirten Simon“. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Ein Blick hinter die selbst erstellte Kulisse: Dort saßen Bewohner und Therapeuten, um das Krippenspiel aufzuführen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Der Wachendorfer Musiker Frank Jenniches sang etwa eine Stunde lang Adventslieder für die und mit den Bewohnerns. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
 
 
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