Schülerspende für das Hospiz

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Mechernicher Realschüler überreichten dem Förderverein Hospiz Stella Maris der Communio in Christo 745 Euro – Sponsorenlauf vor den Sommerferien

Realschüler überreichten dem Förderverein Hospiz Stella Maris der Communio in Christo 7Mechernich – Dass junge Leute in ihrem Handeln und ihren Gedanken Anteil am Schicksal sterbenskranker Menschen haben, dürfte eher ungewöhnlich sein. Doch genau das haben die sechs Klassen der Jahrgänge 9 und 10 der Realschule im Feytal Mechernich vor den Sommerferien getan. Im Rahmen eines Sponsorenlaufes haben sie Geld gesammelt – und dabei auch an das Hospiz Stella Maris der Communio in Christo gedacht.


Jetzt haben die Schüler und ihre Lehrerin Susanne Clausen einen symbolischen Scheck an den Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins, Jürgen Sauer, und Heimleiterin Ulrike Müller übergeben. Insgesamt 1490 Euro haben die Jugendlichen erlaufen, die Hälfte davon, 745 Euro, spenden sie ans Hospiz. „Die anderen 50 Prozent kommen in die Klassenkasse“, erklärt Susanne Clausen.


„Wir freuen uns sehr, dass die Jugend sich um sterbende Menschen Gedanken macht“, bedankte sich Ulrike Müller. Auch Jürgen Sauer fand es toll, dass sich die jungen Leute mit dem schwierigen Thema befassen. Dass die Realschüler in Gedanken bei den Bewohnern des Hospizes waren, lag auch daran, dass sie sich im Rahmen ihres Unterrichts mit dem Thema „Sterben und Tod“ beschäftigt und auf Anfrage eine Vorstellung der Hospizarbeit und eine Führung durch das Hospiz Stella Maris erhielten. „Daher gibt es seit längerem eine Bindung zum Hospiz“, erzählten die Schüler.


Eine Stunde mussten die Schüler am Ende des vergangenen Schuljahres ausharren und dabei Kilometer sammeln. Es gab Schüler, die sogar elf Kilometer in 60 Minuten schafften. Für die Strecke gab es von Sponsoren Geld. „Den Sponsorenlauf veranstalten wir seit über einem Jahrzehnt“, berichtete Clausen. In diesem Schuljahr wird vermutlich das letzte Mal die Chance dafür bestehen, denn die Realschule wird im Sommer 2018 ihre Pforten schließen.

Wofür die 745 Euro genau eingesetzt werden, ist noch offen. „Das Geld kommt erst einmal in einen Topf und wenn etwas ansteht, nutzen wir es“, erklärte Jürgen Sauer. So wurden mit Spendeneinnahmen in der Vergangenheit die Außenanlagen des Hospizes verschönert oder neue Fernsehsessel angeschafft.

pp/Agentur ProfiPress

 
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