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Verzweifelte fanden bei ihr Sicherheit. Kranke fanden Trost. Einsame und Verwirrte führte sie auf den Weg der Gemeinsamkeit mit Gott. Alles Festgefahrene fand ihr Verständnis. Sie war im wahrsten Sinne des Wortes Mutter von allen, die ihre Güte und Gottverbundenheit in Anspruch nahmen.
Sie war Mutter für die Einsamen unter den Menschen, für die, die leiden und für die, die in Not sind.
Sie war Mutter für die Prostituierte ebenso wie für den Mörder.
Sie war Mutter für die Frau, die ihr Kind abgetrieben hatte ebenso wie für den Betrüger,
für den Drogenabhängigen ebenso wie für den Verzweifelten,
für die Geschiedene ebenso wie für den Familienvater,
für den Sünder ebenso wie für den Gerechten,
für den Armen ebenso wie für den Reichen,
für den Obdachlosen ebenso wie für den Alkoholiker.
Sie alle klopften an ihre Tür. Sie sprach mit ihnen, versuchte ihnen zu helfen.
Für jeden wollte sie einen Weg öffnen, denn sie war aus ihrer eigenen Gotteserfahrung tief davon überzeugt:
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Das Reich Gottes ist für alle geschaffen. Für jeden Sünder gibt es einen Weg.
Gott ist kein strafender Gott, kein Polizist, vielmehr ein liebender Gott, ein Vater, ein Freund.
Sein Erbarmen ist für alle Menschen. Er ist unbegrenzt in seinem Erbarmen. Deswegen haben sie ein Recht auf Hilfe.
• Offene Türen für jene, die am Mutterhaus um Lebensmittel
bitten. Schickt nie jemanden fort, der um etwas zu Essen bittet,
sagte Mutter Marie Therese immer zu ihrer Kommunität.
• Bereitschaft zur Telefonseelsorge rund um die Uhr.
Die Priester und Schwestern und Laien der Communio in Christo führen das Werk der Gründerin fort.
Sie haben ein offenes Herz für alle, die in seelischer oder materieller Not sind.