Sterben als Teil des Lebens



Unser Grundverständnis von Sterbebegleitung fußt auf dem christlichen Glauben an die Fortführung des Lebens in einer jenseitigen Welt bei Gott. In diesem zutiefst christlichen Sinne verstehen wir Sterbebegleitung als einfühlsame Vorbereitung der Sterbenden auf den Tod und auf das kommende Leben, die ewige und ungetrübte Einheit mit Gott.

Unser Hospiz soll das Sterben als bewussten letzten Lebensabschnitt im vertrauten geborgenen Kreis der Angehörigen ermöglichen. Es soll Hilfestellung geben, dort wo Angehörige im häuslichen Umfeld mit der Pflege eines Sterbenden überfordert sind. Hier will das Hospiz Stella Maris die Familien entlasten, unterstützen und begleiten. Die menschliche Zuwendung, das Miteinander von Ärzten, Schwestern, Seelsorgern und Angehörigen, aber auch kompetente fachliche Hilfe, das ist es, was die Kranken brauchen und spüren.


"In der Liebe erfüllt sich die Gewissheit,
für das Leben und für den Himmel geschaffen zu sein.
Mitmenschlichkeit, Geborgenheit und Sicherheit, das brauchen diejenigen,
die sich auf den letzten Schritt vorbereiten.
Die Gewissheit, dass der Tod das Tor zu einem anderen Leben ist,
erleichtert das Los des Diesseitigen."
Mutter Marie Therese


Wir möchten, dass:

- Tod, Sterben und Trauer nicht länger verdrängt werden.
- Menschen, die sich mit diesen Lebensthemen befassen, bei uns einen
  Ansprechpartner finden können.
- Menschen bei uns wie zu Hause sterben können, umsorgt von Familie und Freunden,
  von einfühlsamen Schwestern und Pflegern, sowie ehrenamtlichen Helfern.
- keiner auf seiner letzten Wegstrecke allein ist.
- Sterbende und ihre Angehörigen in der schweren Zeit des Abschiednehmens liebevoll
   begleitet werden.
- Trauernde mit ihrem Schmerz nicht allein gelassen werden.
- jeder in Geborgenheit leben und in Würde sterben kann.

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Sterbebegleitung
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