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Ein Dienst mit sozialen und therapeutischen Aufgaben
Der Sozialtherapeutische Dienst des Hauses Communio in Christo arbeitet mit eigener Leitung als selbständiger Bereich der Einrichtung.
Als Sondereinrichtung für Therapie und Pflege haben wir einen Therapeutenschlüssel, der den üblicher Pflegeheime bei weitem übertrifft. Zurzeit arbeiten zwei Sozialpädagoginnen, fünf Ergotherapeuten, zwei Logopädinnen, eine Musiktherapeutin und eine Dipl. Psychologin/Psychotherapeutin in unserem Team.
Zunächst verfolgen wir sog." klassisch therapeutische" Ziele. Auf der Basis neuropsychologischer und medizinischer Diagnostik erarbeiten wir im Team für die von uns behandelten Bewohner Therapieziele und wählen entsprechende Maßnahmen aus unserem Maßnahmenangebot aus.
Zwar können wir aufgrund unseres Personalschlüssels nicht die Intensität der therapeutischen Maßnahmen realisieren, wie sie in Rehabilitationskliniken angeboten wird, doch wir haben die Chance, unsere Bewohner über einen längeren Zeitraum zu betreuen. Daher können wir uns auf die Befindlichkeit und die Persönlichkeit des Bewohners besser einstellen. Im den Bereichen Neuropsychologie, Ergotherapie und Logopädie versuchen wir, verloren gegangene Fähigkeiten wieder herzustellen, Fähigkeiten zu festigen oder bei Krankheitsbildern mit fortschreitendem Verlauf, den Abbau hinauszuzögern.
Als Langzeiteinrichtung möchten wir unseren Bewohnern auch ein Zuhause geben. Die Gestaltung von Festen im Jahresablauf und von Geburtstagsfeiern gehört ebenso zu den Aufgaben des Sozialtherapeutischen Dienstes wie die Organisation von Ausflügen und anderen Freizeitaktivitäten. Die täglich stattfindenden Gruppenangebote tragen zur Tagesstrukturierung der Bewohner bei und ermöglichen einen sozialen Austausch.
Um unsere Bewohner bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen, bieten wir ihnen Musiktherapie, psychotherapeutische Begleitung und Gespräche mit sozialpädagogischen Mitarbeitern an.
Auch im Bereich der Angehörigenbetreuung nimmt der Sozialtherapeutische Dienst vielfältige Aufgaben wahr. Die Information über unsere Arbeit mit dem Bewohner gehört ebenso dazu, wie die Organisation von Angehörigentreffen und Einzelgesprächen.