AIDS ist weltweit die am schnellsten wachsende Krankheit
WHO: Ausbreitung der Epidemie ist "absolut erschreckend"

Die Zahl der HIV-Infizierten ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so hoch wie nie zuvor - bei weiter steigenden Infektionsraten.

 

Die Entwicklung sei "absolut erschreckend", sagte der Direktor des Aids- und HIV-Programms der WHO, Bernhard Schwartländer, in Genf.

 

Dennoch nehme im öffentlichen Bewusstsein die Bedrohung durch Aids weiter ab. Dem Trend zur Sorglosigkeit müsse entgegengewirkt werden. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnte davor, in Deutschland leichtsinnig zu werden.




Höchste Ansteckungsraten in Osteuropa

Schwartländer betonte, vor allem das südliche Afrika stehe vor einem "völligen Desaster". Von den insgesamt 40 Millionen infizierten Menschen auf der Welt lebten allein 28,1 Millionen in Afrika. In manchen Gegenden trage dort bereits jeder zweite das tödliche Virus.




Solidarität mit den AIDS-Kranken

Die Krankheit AIDS hat Mutter Marie Therese in sehr starkem Maße erschüttert und bewegt.

 

Sie machte darum die weltweite Solidarität mit den AIDS-Kranken zu einem vorrangigen Ziel ihres Ordens.

 

Deshalb hat Mutter Marie Therese ihre Häuser für die Aufnahme von AIDS-Kranken geöffnet. Sie hat konkret geholfen. Bereits 1989 hat sie auf Bitte des Gesundheitsamtes ihren ersten AIDS-Kranken in Haus Effata aufgenommen. Seit Eröffnung von Hospiz Stella Maris in Mechernich 1990 durften wir schon viele AIDS-Kranken auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens begleiten.

 

Mutter Marie Therese sagt dazu:

"Wir dürfen sie nicht vergessen, die mit AIDS Verseuchten, die von Krebs Heimgesuchten und die anderen pflegebedürftigen Kranken.

(Mutter Marie Therese, aus der Eröffnungsansprache von Hospiz Stella Maris am 22. Mai 1990)

 

Die Communio in Christo unterstützt auch Projekte für AIDS-Kranke in Sambia/Afrika. Um weltweit wirksamer helfen zu können, kooperiert sie mit anderen Organisationen und Initiativen in der Aids-Hilfe.




Im Haus Communio in Christo und im Hospiz Stella Maris können wir AIDS-Patienten ohne Wartezeiten aufnehmen.




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